2026-04-21T00:00:00+02:00
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Nachdem im letzten Monat die Geschichte Irans abgeschlossen wurde, wollen wir uns wieder der Geschichte Polens zuwenden.

Im letzten Jahr hatten wir die Anfänge eines polnischen Königreichs betrachtet. Nach dessen Niedergang einigte man sich Ende des 14. Jh. auf eine Personalunion mit Litauen, womit die Zeit der Jagiellonen-Herrscher begann. 1410 kam es mit der Schlacht bei Tannenberg zur großen Auseinandersetzung mit dem Deutschen Orden, dessen Niedergang mit der Niederlage in dieser Schlacht begann.

Im 16. Jh. erreichte Polen-Litauen seine größte Ausdehnung, musste aber gegen Ende des 16. Jh. einige herbe Niederlagen hinnehmen. Als der männliche Stamm der Jagiellonen ausstarb, wurde mit Sigismund III Wasa ein Neffe des letzten Jagiellonen König in Polen.

Es folgte ein Krieg mit Russland, in dem die Polen sogar Moskau besetzten, sowie Kriege mit den Osmanen und den Schweden.

Mitte des 17. Jh. begann der Niedergang Polen-Litauens mit Aufständen, die im Gebiet der heutigen Ukraine ihren Anfang nahmen. 1655 griffen die Schweden und Russen Polen-Litauen an und besetzten es fast vollständig. Polen konnte sich zwar aus der Umklammerung befreien, aber das Land war verwüstet und man hatte Gebietsverluste hinzunehmen.

Es folgten weitere Auseinandersetzungen mit den Osmanen, bei denen sich ein gewisser Jan Sobieski hervortuen konnte. Er war es schließlich, mit dessen Eingreifen es gelang, die Türken bei der Belagerung von Wien zurückzuschlagen.

Details

  • Datum: 18. März
  • Zeit:
    10:00 - 12:00
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

  • Haus der Vereine
  • Am Erbachwiesenweg 16
    Heppenheim, 64646
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